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Absetzbar oder nicht?
Autor: EBHF TEAM

Steuerberatungskosten absetzen. Fakt ist, Sie können Ihre Steuerberatungskosten in voller Höhe absetzen. Allerdings müssen einige Details beachtet werden. Ihr Steuerberater muss sich an die Kostenregelung aus der Steuerberatervergütungsverordnung (StBVV) halten und Ihre Beratung ist nur dann absetzbar, wenn sie beruflich veranlasst ist.

Die Steuerberatungskosten, die absetzbar sind, werden außerdem in Werbungskosten und Betriebsausgaben eingeteilt. Als Werbungskosten versteht man die Beratungstätigkeiten, die das Einkommen aus nichtselbständiger Arbeit und Einkünfte aus Vermietungen oder Verpachtungen betreffen. Betriebsausgaben sind Aufwendungen Ihres Beraters zu Gewinnauskünften, Gewerbesteuer oder Umsatzsteuer.

Welche Beratungsleistungen sind absetzbar?

Alle Beratungskosten zu betrieblichen Angelegenheiten können Sie steuerlich geltend machen. Dazu zählen unter anderem der Jahresabschluss, die Buchhaltung, Erstellung von Bilanzen, Ermittlung von Einnahmen/Ausgaben oder die Steuererklärung.

Außerdem können auch Mischkosten aus privaten Bereichen und Einkommen in bestimmten Fällen absetzbar sein. Hier ist zu beachten: Alle Aufwendungen bis 100 Euro können geltend gemacht werden. Falls ihre Kosten bis 200 Euro betragen, werden ebenfalls 100 Euro berücksichtigt. Ab einem Wert über 200 Euro kann die Hälfte der angefallenen Ausgaben abgesetzt werden.

Nicht absetzbar?

Beratende Tätigkeiten des Steuerberaters zu haushaltsnahen Dienstleistungen, vermögenswirksame Leistungen und alle Kosten, die die private Lebensführung betreffen. In unserer Kanzlei erhalten Sie hierzu genaue Angaben. Außerdem ist eine Checkliste demnächst auf unserer Leiste abzurufen.

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