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Aufbewahrungsfristen
Autor: EBHF TEAM

Ein harmloses Wort "Aufbewahrungsfrist". Und doch kann so viel davon abhängen. Führen Sie von Anfang an ein sauberes, geordnetes Archiv. Über Jahre sammeln sich in Unternehmen Berge an Steuerunterlagen an. In vollgestopften Räumen, die man für andere Zwecke nutzen wollte, finden sich Hunderte von Aktenordner wieder.

Aber Vorsicht beim Entsorgen!

Für Rechnungen und Quittungen gibt es Aufbewahrungsfristen. Vom Finanzamt wird erwartet, dass Sie alle steuerlich relevanten Belege und Unterlagen zwischen 6 und 10 Jahren verwahren.

Für empfangene bzw. versendete Handelsbriefe, Lohnkonten, Lohnabrechnungsunterlagen und Lohnlisten gilt eine Frist von mindestens 6 Jahren. Sie gehen auf Nummer sicher, wenn Sie alle steuerlich bedeutsamen Unterlagen über die Sechsjahresfrist hinaus archivieren.

Beachten Sie aber:

Für Bilanzen, Einnahmen- / Überschussrechnung, Bücher, Aufzeichnungen- und Buchungsbelege sowie Unterlagen für Zollerklärungen steht zwingend ein Verwahrungsfrist von 10 Jahren.

Tipp:

Alle Unterlagen müssen leserlich bleiben. Kopieren Sie eventuell Unterlagen, die auf Thermopapier gedruckt sind, sonst kann es sein, dass sie nach einigen Jahren nicht mehr leserlich sind. Außerdem gilt die Aufbewahrungsfrist immer mit Ablauf des Jahres, in dem Sie die letzten Eintragungen in der Buchhaltung getätigt haben.

Anders bei Privatpersonen, hier gilt keine wirkliche Aufbewahrungsfrist von eigenen Steuerunterlagen wie bei Unternehmen und Selbstständigen. Es bietet sich allerdings an, Einkommensteuerbescheide im eigenen Interesse für Anträge zur Einkommenshöhe zu archivieren.

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