EBHF News

Unsere Meldung

Silvester steht noch nicht ganz vor der Tür. Dennoch bereiten sich viele Unternehmer auf den steuerlichen Jahresabschluss vor. Beim Shoppen werden die Kunden oft auf geänderte Geschäftszeiten hingewiesen. „Wegen Inventur geschlossen“. Wir klären, was bei einer Inventur passiert und vor allem wer dazu verpflichtet ist.

Was passiert bei einer Inventur?

Es erfolgt eine körperliche Bestandsaufnahme des Vermögens und der Schulden zu einem bestimmten Zeitpunkt.

Welche Inventurarten gibt es?

Um in dem Wirrar den Überblick zu behalten, nehmen wir uns heute einmal die Stichtagsinventur vor.

Die Stichtagsinventur muss nicht unbedingt, wie vielfach angenommen, am 31.12. erfolgen. Vielmehr ist eine zeitnahe Erfassung vorzusehen. Zeitnah bedeutet hier einen Zeitraum von 10 Tagen vor oder nach dem Bilanzstichtag einzuhalten. In dieser Zeit läuft der Betrieb weiter und es erfolgen Zu- und Abgänge im Unternehmen. In diesem Fall ist bei der Stichtagsinventur eine Wertfortschreibung bzw. eine Wertrückrechnung zu machen.

Tipp: Gerade Einzelhandelsbetriebe sollten unbedingt darauf achten, dass sie die Inventurzeit nicht in einer umsatzstarken Phase planen.

Stimmen die Bestände auch wirklich?

Diese Frage sollte die Inventur beantworten. Um einen korrekten Jahresabschluss für das Finanzamt erstellen zu können, muss der richtige Buchwert ermittelt werden. Über die Inventur kann sichergestellt werden, dass die tatsächlichen Bestände in der EDV richtig dokumentiert sind.

Jedes bilanzierende Unternehmen muss eine Inventur durchführen.

Jedoch gibt es verschiedene Möglichkeiten. Bleiben Sie dran, unsere nächsten News klären die verschiedenen Art und Weisen wie Inventuren durchgeführt werden können.

  • Teilen :

EBHF TEAM

Kommentar hinterlassen